Inmitten eines ruhigen Parks gelegen, verbindet die Tammerburg architektonische Eleganz mit historischem Erbe. Kern der nordwestlich, oberhalb von Lienz gelegenen Tammerburg ist ein mittelalterlicher Turm, der wegen eines Brandes im Jahr 1892 allerdings zur teilweise original erhalten ist.
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Die Tammerburg war vermutlich ein Lehen der Grafen von Görz und Sitz der seit 1242 erwähnten Herren von Dobrawitz. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie im Jahr 1299.
Herrschaftssitz mit Geschichte
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrfach den Besitzer. Die Anlage überstand zahlreiche politische Umbrüche, darunter die Napoleonischen Kriege und die Eingliederung Tirols in das Habsburgerreich.
Ab dem 20. Jahrhundert verlor die Tammerburg ihre Funktion als Wohnsitz und diente zeitweise als Amtsgebäude. Seit 1992 ist die Tammerburg in Besitz der Stadt Lienz.
Architektur und Besonderheiten
Die Tammerburg ist ein dreigeschossiger Würfelbau ohne Innenhof. Die Gebäudekanten werden durch über Eck gestellte Erker an der Nordost- und an der Südostseite betont, die auf einem Stützpfeiler ruhen. Durch die letzte Generalrestaurierung zwischen 1994 und 2001 kommt die ursprüngliche graue Architekturmalerei wieder voll zur Geltung. Besonders sind auch die Fenster und Portale, die asymmetrisch angeordnet sind. Im Hauptgeschoß zeigen die Fensteröffnungen weitgehend noch ihre kunstvollen Schmiedeeisengitter.
Gepflegter Park
Die Innenräume sind nicht öffentlich zugänglich. Dennoch lohnt sich ein Spaziergang zur Tammerburg allemal, denn rund um die Burg lädt ein gepflegter Park mit alten Bäumen und Grünflächen zum Verweilen ein. Die ruhige Atmosphäre und der Blick auf die Lienzer Dolomiten machen die Tammerburg zu einem idealen Ort für alle, die Kultur und Natur verbinden möchten.
Frei
Kultur-Tipp: Kombinieren Sie den Besuch mit dem nahegelegenen Schloss Bruck, dem Museum der Stadt Lienz





