GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten
Das Museum Aguntum beleuchtet in der Ausstellung „GERECHT?“ soziale Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in Vergangenheit und Gegenwart. Die Ausstellung, die bis März 2026 im Tiroler Volkskunstmuseum zu sehen war, wird ab 1. Mai als Sonderausstellung im Museum Aguntum gezeigt.
GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten entstand in Kooperation zwischen dem Verein Tiroler Museen (tiMus) und dem Tiroler Volkskunstmuseum anlässlich des Euregio-Museumsjahres 2025 „weiter sehen“. Gezeigt werden 34 Objekte aus Museen und Sammlungen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino – jedoch mit aktuellen Fragen neu kontextualisiert: In der Ausstellung werden bis heute brisante Themen über gleiche Rechte, Möglichkeiten und eine faire Ressourcenverteilung für alle Menschen, Bewältigung von Krisen und damit einhergehende gesellschaftliche Veränderungen aufgegriffen.
Darfst du mitbestimmen? Kannst du dir jede Medizin leisten? Wirst du gerecht bezahlt? Mittels historischer Alltagsgegenstände aus Tirol, Südtirol und dem Trentino, darunter ein verkohltes Holzstück, ein Wasserklosett, Schulhefte oder eine Grenztafel, werden in der Ausstellung vielfältige Geschichten über soziale Ungleichheiten, Krisenbewältigung und gesellschaftliche Veränderungen thematisiert. Mit kritischem Blick auf vergangene Lebensrealitäten sind Besucher*innen eingeladen, sich mit brisanten gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart auseinanderzusetzen.
Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr
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